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London 2004 - ein Reisebericht der M4d

Bild: Anreise mit RyanAir

Die Anreise

Zum Abschluss der Lehrzeit der M4d-Klasse beschlossen wir eine Reise nach London zu unternehmen. Unter den Reisenden befanden sich neben uns Schülern auch unser Klassenvorstand Herr Edgar Bickel sowie unser Englisch-lehrer Herr Walter Schmidt.

Am 15. Jänner 2004 um 10:54 ging´s in Bludenz am Bahnhof endlich los. Zuerst nach Friedrichshafen und dann per Flugzeug nach London- Stansted, wo wir um 14:50 (Greenwich time) ankamen. Nach einer einstündiger turbulenten Busfahrt erreichten wir die U-Bahn Station Victoria Station. Weiter fuhren wir mit der „tube“ bis Barking-Station.
Von dort mussten wir noch ca. zwanzig Minuten zu Fuß gehen bis wir bei unserer Unterkunft ankamen. Unsere Lehrer organisierten uns neben dem günstigen Flug auch noch eine preiswerte und nette Unterkunft im Stadtteil Barking - Einwohnerzahl 164.000.

Bild: Houses of parliamentHouses of parliament

City-Walk

An unserem zweiten Tag, von den Strapazen der anstrengender Anreise mit Zug, Flugzeug, Bus, und U-Bahn etwas angeschlagen, erkundeten wir, mit Stadtplan und Stadtführer bewaffnet, unter Führung unserer beiden Lehrer die Sehenswürdigkeiten Londons.

  • Houses of parliament and Big Ben
    Durch Straßenbauarbeiten etwas behindert, mussten wir einen 10-minütigen Umweg in Kauf nehmen, um annehmbare Fotos zu schießen. Entlang der Houses of Parliament war der Protest gegen die Kriegspolitik Tony Blairs, in Form von Transparenten und Peace-Fahnen stark sichtbar.
  • Westminster Abbey, Changing the Guards, Downing Street and Trafalgar Square
    Beim Spaziergang vom "House of Parliament" zum Trafalgar Square sahen wir einige Sehenswürdig-keiten und Gebräuche im Zusammenhang mit Britanniens Monarchie. Nach einem Blick auf die Außenfassade der Westminster Abbey erlebten wir die Wachablösung der berühmten Guards zu Pferde, gingen weiter Richtung Trafalgar Square und kamen dabei am Wohnsitz des Britischen Premierministers vorbei. Diese weltberühmte Straße, die Downing Street wird von schweren Stahlgittern und von schwer bewaffneten Polizisten bewacht. Anschließend konnten wir Lord Nelson auf dem Trafalgar Square bewundern.
  • Buckingham Palace
    Zum Wohnsitz der Königlichen Familie durchquerten wir den wunderschönen St. Jamses´ Park, in dem Eichhörnchen, Enten und Schwäne entlang des Teiches herumsprangen bzw. -schwammen.

Bild: Natural History Museum

Museums-Walk

  • Science Museum homepage
    Im Science Museum werden Ausstellungsstücke von der Industriellen Entwicklung Großbritanniens bis zur Geschichte der Medizin in der westlichen und anderen Kulturen gezeigt.
    Weiters beschäftigt sich das Museum mit Geschichte und Aufgaben von Naturwissenschaften, Industrie, Technologie und Medizin.
    Diese ausgedehnte Galerie beherbergt eine eindrucksvolle Sammlung früher Antriebs-maschinen. Weitere Bereiche sind Gas-, Öl- und Luftdruckmaschinen sowie alternativen Technologien gewidmet.
    In der Weltraumabteilung lernt man die Geschichte der Raketen kennen, erfährt wie ein Satellit funktioniert, wie Menschen im Weltraum leben können. In dieser Galerie erzählen wirkliche Raketen und Weltraumfahrzeuge die Geschichte der Raumfahrt.
  • Natural History Museum homepage
    Der Eingang des Museums wird von zwei 64 Metern hohen Türmen beherrscht und steht mit seinen 230 Metern Länge an der Cromwell Road.
    Die Eingangshalle ziert ein 26m langes Skelett eines Diplodocus Sauriers. Zu sehen gibt es noch eine Dinosaurierabteilung, die Biologie des Menschen, Fische, Reptilien, Amphibien, Spinnen und Kriechtiere eine geologische Abteilung mit einer Meteoritensammlung und Naturgeschichte der Britischen Inseln.
    Hervorragend sind die Earth Galleries mit ihrer naturnahen Präsentation inklusive der beeindruckenden Nachstellung des Erdbebens in Kobe.

Bild: Nightlife

Night-Walk

  • Donnerstag: Am Abend gingen wir kurz in ein nahegelegenes Pub – „The Bull“. Wie in England üblich läutete um 22:45 Uhr die Pubglocke und man konnte noch schnell ein letztes Getränk bestellen und um 23:00 Uhr war endgültig Sperrstunde.
  • Freitag: Wir unternahmen einen Nightwalk, ausgehend vom Piccadilly Circus. Dort waren sehr viele Leute unterwegs. Zuerst spazierten wir mit der Gruppe durch die Straßen wo wir einen Schotten Dudelsack spielen sahen und es befanden sich sehr viele große Kinos, Discos und Bars in der Umgebung.

Wir machten auch noch einen Abstecher nach Chinatown, wo es verschiedenste Chinesische Lokale, Restaurants und Geschäfte gab. Am frühen Abend besuchten wir ein sehr bekanntes Pup namens „Hogs Head“. Später, gegen 22:00 Uhr, trennten sich die Wege der Gruppe. Für einige ging es Richtung Hotel und für die anderen war ein Besuch im „Empire“ (Disco) angesagt. Um Mitternacht hatte ein Mitschüler Geburtstag und wir feierten so richtig ab.
Danach fuhren wir mit der U-Bahn nach Barking zu unserem Hotel.

Bild: Kronjuwelen

Tower-Walk

Am 17. Jänner 2004 besuchten wir den weltberühmten Tower of London. Dafür war ein Eintrittspreis von 13,50 Pfund zu entrichten – was jeden Penny wert war.
Wilhelm der Eroberer begann mit dem Bau dieser Festung unmittelbar nach seiner Landung in England. In den mehr als 900 Jahren seit seiner Errichtung diente der Tower von London als Königsburg, Festung, Gefängnis, Hinrichtungsstätte, königliche Münze, Zeughaus und Waffenlager, Menagerie und Juwelenhaus. Heute gilt er als eine der berühmtesten und imposantesten Burgen der Welt. Darum ist ein Tower-Entdeckungsrundgang ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

Was der Tower bietet

  • Die Kronjuwelen
    Das Beindruckendste am ganzen Tower waren für uns die Kronjuwelen. Man durfte sie allerdings nicht fotografieren. Hier werden die schönsten und teuersten Juwelen von unschätzbarem Wert ausgestellt. Die meterdicken Stahltüren waren nur eine von zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen, welche diese Schätze in einem sicheren Gewahrsam zu schützen wussten.
  • Der White-Tower
    Hier befinden sich im „Museum of arms and armor“ Rüstungen, Schwerter, und allerlei Kriegsinstrumente aus alten Zeiten.
  • Der Wall-Weg
    Hier findet man Hinweise auf die Herstellung der Diamanten.
  • Tower-Bridge
    Von der Tower Festung hat man einen wunderbaren Blick auf die Towerbridge – eines der bekanntesten Wahrzeichen von London. Sie ist die einzige Brücke Londons, die sich für die Durchfahrt großer Schiffe öffnet. Die Verbindung zwischen den beiden Türmen ist für Fußgänger zugänglich.
LBS-Bludenz, am 19.01.2004

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